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Kinesiologie Kinder – Blockaden lösen und Stress verringern

Nicht nur Erwachsene erleben Stress und Ängste. Bei Kindern kann das schon im Kindergarten beginnen. Sie entwickeln dann Verhaltensauffälligkeiten und innere Blockaden. Wenn erste Konzentrationsschwächen auftreten oder Lernblockaden überwunden werden müssen, hilft oftmals die Kinesiologie bei Kindern. Durch die Therapie und aktive Übungen findet das Kind dann zurück in ein harmonisches und ausgeglichenes Empfinden und entwickelt mehr Selbstvertrauen. Dabei gelten bei der Behandlung andere Regeln als für Erwachsene – welche das sind, sagen wir dir hier.

Was ist Kinesiologie für Kinder?

Die Kinesiologie ist eine Methode, Blockaden und stressbedingte Beschwerden abzubauen, aber auch das geistige Potenzial von Kindern zu fördern und ihre Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Die Therapie beruht auf einem alternativmedizinischen Behandlungskonzept. Sie erfolgt bei Kindern anders als bei Erwachsen, denn Kinder nehmen die Welt anders wahr und gehen auch mit Ängsten und Problemen anders um. Schlafstörungen oder sogar körperliche Beschwerden wie Allergien können die Folge sein. Therapien helfen deinem Kind, die Blockaden zu lösen und sich in der Schule besser zu konzentrieren. Sinnvoll ist die Kinesiologie besonders bei bestimmten Veränderungen im Leben deines Kindes, so wenn

  • ein Umzug ansteht
  • es sich im Kindergarten oder in der Schule neu eingewöhnen muss
  • ein Geschwisterchen kommt
  • es zu Bettnässen oder Traurigkeit neigt
  • es stärkere belastende emotionale Zustände durchmacht

Ziel der Kinesiologie ist es, dein Kind wieder in sein natürliches Gleichgewicht zurückzuführen, sodass es sein ganzes Potential entfalten kann und glücklich ist.

Worum geht es bei der Kinesiologie für Kinder?

Die Kinesiologie eine Körpertherapie, die von dem Arzt George Joseph Goodheart entwickelt wurde. Innerhalb der Kinesiologie gibt es verschiedene Methoden und Ansätze, die deinem Kind helfen können, sich wieder wohl zu fühlen und Stress abzubauen. Bekannt ist der Muskeltest bei chronischen Beschwerden, die Akupressur, um Blockaden im Energiefluss zu lösen, und die Gehirngymnastik oder Edu-Kinestetik, die für Kinder im Kindergarten und in der Schule sinnvoll ist. Letztere therapiert Lernschwierigkeiten wie Konzentrationsschwächen, Lernblockaden oder Hyperaktivität. Das geschieht oftmals mit Hilfe von Übungen, die die Balance fördern und eine befreiende Wirkung haben.

Bei welchen Problemen helfen kinesiologische Therapien bei Kindern?

Eine Blockade tritt nach den Regeln der Kinesiologie immer zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte auf. Sie soll durch Therapien gelockert werden, damit das Hirn wieder richtig arbeitet. Oftmals zeigen sich Beschwerden bei Kindern in Form von Verhaltensauffälligkeiten. Eine Behandlung ist bei folgenden Symptomen sinnvoll:

  • Lernschwächen oder Lernblockaden
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlafstörungen
  • Aggression
  • Hyperaktivität
  • Allergien oder Unverträglichkeiten
  • Sprachstörungen
  • Stresssymptomatik
  • Angst

Wie kann die Kinesiologie helfen, Blockaden bei Kindern zu lösen?

Wenn dein Kind Verhaltensauffälligkeiten zeigt, können Therapien sehr hilfreich sein. Die Kinesiologie bietet zahlreiche Methoden, die das Wohlbefinden deines Kindes wieder herstellen können. Entscheidend für Blockaden ist ein Ungleichgewicht im Körper. Dieses kann durch einen Muskeltest ausgemacht werden, wobei der Therapeut Muskeln sucht, die sich nicht nach unten drücken lassen. Ist eine Blockade gefunden, helfen Massagen oder Akupressur.

Was passiert in einer therapeutischen Sitzung?

Die Therapie erfordert von Elternteil und Therapeut viel Verständnis und Einfühlungsvermögen für das Kind. Es wird daher kein Zwang ausgeübt, sondern nach Lösungen gesucht, auf die das Kind reagiert. Das kann durch Übungen oder Motivierung geschehen, durch Bewegungstherapie und Spiele. Die Kinesiologie nutzt Kenntnisse der Naturheilkunde, Chiropraktik, Pädagogik, Schulmedizin, Verhaltenslehre und Psychologie. Ziel ist immer das Lösen von Blockaden und die Steigerung von Gesundheit und Wohlempfinden. Um schulische Probleme zu lösen, ist es für Eltern entscheidend, herauszufinden, welcher Lerntyp das Kind ist. Dabei unterscheidet der Therapeut drei Typen, den kinästhetischen, den auditiven und den visuellen Lerntyp. Diese verweisen darauf, ob dein Kind eher durch Hören, durch Sehen oder durch Anwendung besser lernt. Dadurch kann eine individuelle Lernmethode entwickelt werden, die das Potenzial deines Kindes fördert und es motiviert.

Welche Methoden und Übungen gibt es?

Die Kinesiologie gibt Aufschluss darüber, welche Blockaden überhaupt vorhanden sind und soll diese dann lösen. Durch den Muskeltest erfährt der Therapeut, welche Behandlung notwendig ist. Dein Kind streckt dafür den Arm aus und der Therapeut versucht, diesen herunterzudrücken. Im gesunden Zustand hält der Arm dem Druck leicht stand. Bei einer Blockade ist der Energiefluss gestört und der Arm lässt sich mühelos nach unten drücken. Die körpereigene Feedback-Methode hilft dem Körper, die Probleme aufzuzeigen, die in Ordnung gebracht werden müssen. Bei der Therapie sind Übungen sinnvoll, die die Konzentration anregen und die Balance fördern. Diese Übungen kannst du mit deinem Kind auch leicht zu Hause machen und spielerisch umsetzen. Beliebt sind „die liegende Acht“ und „Gehirnknöpfe“. Bei der ersten Übung stellt sich dein Kind entspannt hin und malt mit dem Finger die Acht in die Luft. Dabei soll es die eigene Bewegung mit den Augen verfolgen. Die zweite Übung ist eine kleine Massage. Das Kind legt den Zeige- und Mittelfinger auf den Bauchnabel und massiert diesen. Das regt gleichzeitig beide Gehirnhälften an und löst Blockaden.

Wie ist eine Ausbildung zum Kinesiologen in der Schweiz möglich?

Um Eltern eine gute Unterstützung bei der Entwicklung ihres Kindes zu gewährleisten und die Ursachen für Blockaden zu klären, ist eine Ausbildung zum Kinesiologen notwendig. Diese kann an verschiedenen Hochschulen absolviert werden, wobei zu den besten die Paracelsus Schulen in Zürich gehören. Themen der Ausbildung sind:

  • theoretische Grundlagen
  • Klienteninteraktion
  • Sitzungsplanung
  • Balance- und Interventionsmethoden
  • Ethik und Berufspolitik