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Bei vielen akuten Beschwerden und harmloseren Erkrankungen sind Hausmittel die beste Möglichkeit, eine schonende Behandlung mit schneller Wirkung zu erzielen. Besonders bei Kindern ist das Inhalieren oder ein Halswickel sinnvoll und besser als eine Medikamentengabe. Husten, Bronchitis, Halsweh oder Schnupfen klingen durch gute Hausmittel in der Regel zügig wieder ab. Natürliche Hausmittel sind besonders bei Husten eine Lösung, weil dieser keine eigentliche Krankheit ist, sondern eine Reaktion deines Körpers, um wieder gesund zu werden. Der Reflex dient dazu, Schleim und Krankheitserreger aus den Atemwegen zu befördern. Mit Hausmitteln verschaffst du deinem Organismus Erleichterung und beschleunigst den Vorgang. Das geht durch Inhalation, Halswickel, Wärme oder Kühlung. Schleimlösend, verdauungsfördernd oder schmerzlindernd sind:
Auf den Kartoffelwickel schwören viele Menschen, die hustengeplagt sind und gleichzeitig Hausmittel bevorzugen. Er wird aus mehreren gekochten und zerstampften Kartoffelknollen zu einer warmen Auflage gemacht und um den Hals oder auf die Brust gelegt. Er hilft, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern. Die Wirkung zeigt sich schnell, besonders bei Muskelschmerzen, Husten, Halsschmerzen oder Bronchitis. Es handelt sich um einen feucht-heissen Wickel, der auf deinen Körper intensive Wärme ausstrahlt. Diese wird durch die Kartoffelmasse hervorragend gespeichert, sodass es genügt, abzuwarten, bis der Wickel komplett abgekühlt ist. Die Kartoffel selbst hat keine besonderen Wirkstoffe. Es ist die Wärme, die den Effekt ausmacht und auf Gefässe, Muskulatur und Durchblutung wirkt. Das lindert Schmerzen, Krämpfe und tut einfach gut.
Wenn du oder deine Kinder an Husten und Halsweh leiden, ist der Kartoffelwickel eine gute Möglichkeit, schnell erleichternde Abhilfe zu schaffen und den Schleim zu lösen.
Der Effekt zeigt sich durch die wohltuende Wärme, die Linderung verschafft. Wer auf Hausmittel schwört, wird bei kleineren Beschwerden immer eine positive Wirkung spüren.
Der Kartoffelwickel gehört zur Naturmedizin und kann auch mit anderen Hausmitteln, warmem Wasser oder Honig kombiniert werden. Es gibt eine Vielzahl an Tipps, die sich bewährt haben. Durch Wärme löst sich der Schleim und entspannt sich die Muskulatur. Dazu kannst du den Kartoffelwickel direkt auf die betroffene Körperstelle legen, wobei die Wärme das Gewebe durchdringt und Schmerzen oder Krämpfe lindert. Sehr gut ist das bei:
Eine Behandlung mit dem altbewährten Hausmittel ist für Erwachsene und Kinder bei einer Erkältung geeignet. Gerade bei Säuglingen nach der Geburt und bei Kleinkindern ist der Wickel eine sanfte Heilmethode, die nicht belastet. Bei Husten ist der Kartoffelwickel praktisch und schnell gemacht, bei Bronchitis solltest du jedoch zuerst dennoch einen Kinderarzt aufsuchen, auch, wenn sich die Beschwerden verschlimmern und Temperatur oder hohes Fieber auftritt. Der Kartoffelwickel ist dann eine Möglichkeit, erste Erleichterung zu verschaffen, wenn dein Kind schwerer atmet.
Hausmittel bewähren sich nur dann, wenn es sich um leichte und harmlosere Erkrankungen handelt, so wie eine Erkältung oder Halsweh. Bei schwerwiegenden Symptomen und Beschwerden ist deutlich von einer Verwendung abzuraten. Das betrifft zum einen Fieberschübe, akute Entzündungen oder Infektionen, aber auch, wenn du an Herzkrankheiten oder Bluthochdruck leidest. Nicht empfehlenswert ist der Kartoffelwickel bei Krampfadern, einem Verdacht auf innere Blutungen oder offenen Hautverletzungen.
Die gekochte und zerstampfte Kartoffelmasse gibt viel wohltuende Wärme ab, ist jedoch auch sehr heiss. Das kann, wenn der Wickel nicht ausreichend abkühlt, zu Verbrennungen führen. Daher empfiehlt es sich, den abgekühlten Kartoffelwickel zusätzlich noch einmal am eigenen Unterarm zu testen, bevor du ihn bei deinem Kind auflegst. Wenn der Wickel sich zu heiss anfühlt, kannst du ihn noch etwas abkühlen lassen oder ein zweites Tuch hinzufügen, das du als Trennung zwischen Haut und Wickel nutzt. Hast du den Wickel auf der Brust deines Kindes aufgelegt, decke es zu und lasse es 30 Minuten im Bett ruhen. Solange die Beschwerden anhalten, kannst du den Kartoffelwickel einmal am Tag anwenden.
Junge Eltern nach der ersten Schwangerschaft sind besonders häufig verunsichert, wenn ihre Kinder sich übergeben müssen. Doch wie gefährlich ist es wirklich, wenn ein Kleinkind erbrechen muss, welche Ursachen kann es haben und was können Eltern dagegen unternehmen. Die häufigsten Fragen zum Erbrechen bei Kleinkindern und Säuglingen beantworten wir dir in dem folgenden Beitrag.
Beim Tubenmittelohrkatarrh, auch Tubenkatarrh oder Syringitis genannt, handelt es sich um eine Funktionsstörung im Mittelohr. Sie kommt besonders häufig bei Kindern vor, kann jedoch auch Erwachsene betreffen. In der Regel ist die Erkrankung gut behandelbar und heilt ohne Komplikationen aus – vorausgesetzt, du ignorierst die Symptome nicht einfach und suchst frühzeitig mit deinem Kind einen Arzt auf. Welche Symptome für einen Tubenmittelohrkatarrh typisch sind, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und vieles mehr erfährst du nachfolgend.
Beim Wickeln kommt es dir so vor, als ob der Hodensack deines kleinen Jungen seltsam aussehen würde? Vielleicht ist das ein Zeichen für Kryptorchismus – umgangssprachlich „Hodenhochstand“. Mach dir aber keine Sorgen: Das kommt bei neugeborenen Jungen häufig vor. Der Hodenabstieg von Frühchen unter 900 Gramm ist in den ersten Lebensmonaten sogar fast niemals abgeschlossen. Du kannst ruhig warten, bis dein Baby sechs Monate alt ist, bevor du deswegen zum Kinderarzt gehst.
Masern sind eine extrem ansteckende Krankheit, die vorwiegend bei Kindern auftritt. Fälschlicherweise gelten die Masern als reine Kinderkrankheit, doch können auch Erwachsene betroffen sein. Wie bei den meisten durch Viren ausgelösten Krankheiten kommt es auch bei den Masern zunächst zu grippeähnlichen Symptomen. Charakteristisch ist der Hautausschlag, der sich optisch allerdings vom Erscheinungsbild der Röteln oder Windpocken unterscheidet. Alles zu Masern bei Kindern erfährst du hier.
Eine akute Bronchitis bei Kindern wird in der Regel durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht. Betroffen sind dabei die grossen Atemschläuche, die Bronchien genannt werden. Genau hier verursachen die Krankheitserreger eine Entzündung, die nicht immer mit Fieber einhergeht. Kennzeichnend für die Bronchitis beim Kind ist das Anschwellen der Schleimhaut in der Lunge, weshalb zumeist Arzneimittel zur Schleimlösung Erleichterung verschaffen. In den meisten Fällen ist die Gabe von Antibiotika unnötig, denn diese Medikamente wirken ausschliesslich gegen Bakterien, nicht aber bei Virusinfektionen. Gelegentlich tritt eine Bronchitis beim Kind zusammen mit anderen Symptomen auf, etwa mit einer Sinusitis oder Schnupfen.
Erst um das zehnte Lebensjahr herum hat sich der Körper eines Kindes mit den am häufigsten vorkommenden Erregern in der Umwelt auseinandergesetzt. Daher ist es wichtig, von Geburt an kontinuierlich an einer Stärkung der Abwehrkräfte und damit an einer langfristig guten Gesundheit zu arbeiten. Wir liefern dir hilfreiche Antworten und Tipps zum Thema „Immunsystem stärken bei Kindern“.