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Kartoffelwickel Husten – die schnelle Hilfe bei Erkältungen nach altbewährtem Rezept

Kartoffelwickel Husten – die schnelle Hilfe bei Erkältungen nach altbewährtem Rezept

Erkältungszeiten mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sind nervig, die Krankheiten können aber relativ schnell auskuriert werden, wenn die Symptome nicht länger andauern. Viele Menschen schwören dabei auf alte Hausmittel, die eine wohltuende und lindernde Wirkung haben. Eines der bekanntesten Mittel gegen Husten und ähnliche Beschwerden ist der Kartoffelwickel. Er erweitert die Gefässe, wärmt und verbessert die Durchblutung. Die Muskulatur entspannt und der Körper erholt sich. Alles zu m Thema Kartoffelwickeln gegen Husten erfährst zu hier.

Welche Hausmittel helfen bei Erkältung und Halsweh?

Bei vielen akuten Beschwerden und harmloseren Erkrankungen sind Hausmittel die beste Möglichkeit, eine schonende Behandlung mit schneller Wirkung zu erzielen. Besonders bei Kindern ist das Inhalieren oder ein Halswickel sinnvoll und besser als eine Medikamentengabe. Husten, Bronchitis, Halsweh oder Schnupfen klingen durch gute Hausmittel in der Regel zügig wieder ab. Natürliche Hausmittel sind besonders bei Husten eine Lösung, weil dieser keine eigentliche Krankheit ist, sondern eine Reaktion deines Körpers, um wieder gesund zu werden. Der Reflex dient dazu, Schleim und Krankheitserreger aus den Atemwegen zu befördern. Mit Hausmitteln verschaffst du deinem Organismus Erleichterung und beschleunigst den Vorgang. Das geht durch Inhalation, Halswickel, Wärme oder Kühlung. Schleimlösend, verdauungsfördernd oder schmerzlindernd sind:

  • Honig
  • Zwiebelsaft
  • Salbeiaufguss
  • Thymiantee
  • Nelke
  • Salzwasser
  • Apfelbrei
  • Kartoffelwickel

Was ist ein Kartoffelwickel und welche Wirkung hat er?

Auf den Kartoffelwickel schwören viele Menschen, die hustengeplagt sind und gleichzeitig Hausmittel bevorzugen. Er wird aus mehreren gekochten und zerstampften Kartoffelknollen zu einer warmen Auflage gemacht und um den Hals oder auf die Brust gelegt. Er hilft, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern. Die Wirkung zeigt sich schnell, besonders bei Muskelschmerzen, Husten, Halsschmerzen oder Bronchitis. Es handelt sich um einen feucht-heissen Wickel, der auf deinen Körper intensive Wärme ausstrahlt. Diese wird durch die Kartoffelmasse hervorragend gespeichert, sodass es genügt, abzuwarten, bis der Wickel komplett abgekühlt ist. Die Kartoffel selbst hat keine besonderen Wirkstoffe. Es ist die Wärme, die den Effekt ausmacht und auf Gefässe, Muskulatur und Durchblutung wirkt. Das lindert Schmerzen, Krämpfe und tut einfach gut.

Wie wird der Kartoffelwickel gemacht?

Wenn du oder deine Kinder an Husten und Halsweh leiden, ist der Kartoffelwickel eine gute Möglichkeit, schnell erleichternde Abhilfe zu schaffen und den Schleim zu lösen.

  1. Du nimmst am besten fünf bis sechs mittelgrosse Kartoffeln, kochst diese, bis sie weich sind und legst sie in ein Geschirrtuch.
  2. Nun zerdrücke das Ganze zu einer breiigen Masse und lasse das zusammengeschlagene Tuch so lange liegen, bis die Masse abgekühlt ist, da du dich ansonsten verbrennen kannst.
  3. Lege den Kartoffelwickel auf deine Brust und warte, bis er seine Wärme vollständig abgegeben hat und ausgekühlt ist.

Der Effekt zeigt sich durch die wohltuende Wärme, die Linderung verschafft. Wer auf Hausmittel schwört, wird bei kleineren Beschwerden immer eine positive Wirkung spüren.

Bei welchen Beschwerden findet der Kartoffelwickel häufig Anwendung?

Der Kartoffelwickel gehört zur Naturmedizin und kann auch mit anderen Hausmitteln, warmem Wasser oder Honig kombiniert werden. Es gibt eine Vielzahl an Tipps, die sich bewährt haben. Durch Wärme löst sich der Schleim und entspannt sich die Muskulatur. Dazu kannst du den Kartoffelwickel direkt auf die betroffene Körperstelle legen, wobei die Wärme das Gewebe durchdringt und Schmerzen oder Krämpfe lindert. Sehr gut ist das bei:

  • Muskelverspannungen
  • Brustschmerzen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Rheuma
  • Bronchitis

Warum ist ein Kartoffelwickel bei Husten und Bronchitis bei Kindern hilfreich?

Eine Behandlung mit dem altbewährten Hausmittel ist für Erwachsene und Kinder bei einer Erkältung geeignet. Gerade bei Säuglingen nach der Geburt und bei Kleinkindern ist der Wickel eine sanfte Heilmethode, die nicht belastet. Bei Husten ist der Kartoffelwickel praktisch und schnell gemacht, bei Bronchitis solltest du jedoch zuerst dennoch einen Kinderarzt aufsuchen, auch, wenn sich die Beschwerden verschlimmern und Temperatur oder hohes Fieber auftritt. Der Kartoffelwickel ist dann eine Möglichkeit, erste Erleichterung zu verschaffen, wenn dein Kind schwerer atmet.

Wann sollte ein Kartoffelwickel nicht verwendet werden?

Hausmittel bewähren sich nur dann, wenn es sich um leichte und harmlosere Erkrankungen handelt, so wie eine Erkältung oder Halsweh. Bei schwerwiegenden Symptomen und Beschwerden ist deutlich von einer Verwendung abzuraten. Das betrifft zum einen Fieberschübe, akute Entzündungen oder Infektionen, aber auch, wenn du an Herzkrankheiten oder Bluthochdruck leidest. Nicht empfehlenswert ist der Kartoffelwickel bei Krampfadern, einem Verdacht auf innere Blutungen oder offenen Hautverletzungen.

Worauf muss ich bei der Anwendung eines Kartoffelwickels achten?

Die gekochte und zerstampfte Kartoffelmasse gibt viel wohltuende Wärme ab, ist jedoch auch sehr heiss. Das kann, wenn der Wickel nicht ausreichend abkühlt, zu Verbrennungen führen. Daher empfiehlt es sich, den abgekühlten Kartoffelwickel zusätzlich noch einmal am eigenen Unterarm zu testen, bevor du ihn bei deinem Kind auflegst. Wenn der Wickel sich zu heiss anfühlt, kannst du ihn noch etwas abkühlen lassen oder ein zweites Tuch hinzufügen, das du als Trennung zwischen Haut und Wickel nutzt. Hast du den Wickel auf der Brust deines Kindes aufgelegt, decke es zu und lasse es 30 Minuten im Bett ruhen. Solange die Beschwerden anhalten, kannst du den Kartoffelwickel einmal am Tag anwenden.

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