Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der Name erinnert an die Maul- und Klauenseuche. Mit der echten Maul- und Klauenseuche, die in erster Linie Tiere befällt, hat sie aber wenig zu tun. Es sind nämlich ganz andere Viren, die für diese Krankheit verantwortlich sind. Enteroviren verursachen die Hand-Fuss-Mund-Krankheit bei Kindern und erwachsenen Menschen. Die Folge ist ein Ausschlag im Mundraum, an den Handflächen und unter den Füssen. Betroffen können ebenfalls der Genitalbereich sein, die Knie und der Ellenbogen. Gefährlich oder gar tödlich ist die Krankheit nicht.
Übertragen wird die Infektion häufig über die Hände und über die Körperflüssigkeiten. Besonders die Flüssigkeiten der Bläschen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Viren sind sehr ansteckend. Die Übertragung des Erregers erfolgt in erster Linie von Mensch zu Mensch. Gängige Übertragungswege sind die Tröpfcheninfektion beim Husten, beim Niesen oder beim Sprechen. Eine Übertragung mittels Schmierinfektion ist ebenfalls möglich. Bei der Schmierinfektion ist es der Speichel der Mundschleimhaut, der Stuhl oder die Bläschenflüssigkeit, die sich an den betroffenen Stellen bildet. Es dauert ein bis zehn Tage, bis sich die ersten Symptome zeigen.
Die Viren können das ganze Jahr über auftreten. Am häufigsten sind jedoch Erkrankungen im Spätsommer oder im Herbst zu beobachten. Ansteckend ist das Kind etwa drei bis zehn Tage ab dem Auftreten der Symptome. Während dieser Zeit sind vor allem die Bläschen extrem ansteckend. Erst wenn diese Bläschen trocken, sinkt das Ansteckungsrisiko. Nachdem die Symptome verschwunden sind, befinden sich die Erreger noch mehrere Wochen im Stuhl.
Die Krankheit beginnt oftmals mit Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Schmerzen im Hals. Erst danach entstehen die roten Flecke im Mundraum, an den Handinnenflächen und an den Fusssohlen. Es sind auch rote Flecken im Mund möglich. Diese roten Stellen entwickeln bald darauf mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Die Bläschen können schmerzhaft sein und jucken. Es können sich ebenfalls sogenannte „Aphten“ bilden. Das sind Entzündungen und Geschwüre auf der Zunge, dem Gaumen und der Mundschleimhaut. Stellen, an denen sich Symptome zeigen, sind demnach:
In vielen Fällen sind die Betroffenen bei bester Gesundheit und zeigen keine Symptome, obwohl sie von dem Erreger infiziert sind. Bei Erwachsenen und älteren Kindern ist der Krankheitsverlauf milder als bei jüngeren Kindern. In der Regel erholen sich die Betroffenen nach drei bis zehn Tagen. Um jedoch einer Verbreitung vorzubeugen, sollte das Kind den Kontakt mit anderen Kindern meiden. Auch bei einem milden Verlauf solltest du einen Kinderarzt für eine Beratung aufsuchen.
Eine Impfung für die Maul- und Klauenseuche bei Kindern gibt es nicht. Das beste Mittel zur Vermeidung einer Ansteckung ist gute Hygiene. Das Kind sollte sich regelmässig mit Seife die Hände waschen. Gleichzeitig sollte es jeden Kontakt zu Erkrankten vermeiden. Es ist übrigens möglich, jedoch nicht häufig, dass das Kind mehr als einmal an der Hand-Fuss-Mund Krankheit erkrankt. Da unterschiedliche Virentypen die Symptome auslösen können, führt ein Krankheitsverlauf nicht automatisch zu einer vollständigen Immunität. Eine höhere Gefahr für die Gesundheit des Kindes besteht auch bei einer zweiten Erkrankung nicht. Selbst während einer Schwangerschaft verläuft die Krankheit in der Regel harmlos. Doch Achtung: Tritt sie kurz vor der Geburt auf, dann kann sie sich auf das Neugeborene übertragen. In diesem Fall solltest du unbedingt eine Beratung aufsuchen.
In der Regel verläuft die Krankheit harmlos und eine Therapie der Krankheit ist nicht notwendig. Die Behandlung ist darauf ausgerichtet, die Symptome zu lindern. Dazu gehört vor allem die Senkung des Fiebers und die Milderung der Schmerzen. Spezielle Mundspülungen können die Schmerzen im Mundraum lindern. Effektiv sind Mundspülungen auf pflanzlicher Basis mit Kamille, Melisse oder Thymian. Medikamente lassen sich zur allgemeinen Senkung der Schmerzen einsetzen. Dazu gehören unter anderem Paracetamol, bestimmte Tinkturen oder Salben mit dem Wirkstoff Lidocain. Gleichzeitig solltest du auf eine gründliche Hygiene achten, um die Viren nicht noch weiter zu verbreiten.
Kinder leiden am häufigsten an Atemwegserkrankungen und einer Magen Darm Grippe. Diese kann einen harmlosen Verlauf nehmen, aber bei hohem Verlust von Wasser und Flüssigkeit auch stark die Gesundheit angreifen und sogar zu einem lebensbedrohlichen Notfall werden. Eine Behandlung ist dann schnell geboten, da gerade Kinder hier sensibel reagieren. Auslöser für einen solchen Infekt sind in der Regel Viren und Bakterien. Alles Wichtige zur Magen-Darm-Grippe bei Kindern findest du hier.
Es gibt Dinge im Leben, die stark von äusseren Faktoren abhängig sind. Ein Kleinkind reagiert dabei empfindlicher auf Umweltreize als ein Erwachsener. Das atopische Ekzem, wie die Neurodermitis auch genannt wird, ist eine chronische nicht ansteckende Hauterkrankung mit einer Inzidenz von fünf bis 20 Prozent bei Kindern in Industriestaaten. Damit gehört die Neurodermitis zu den häufigsten Hauterkrankungen bei Babys und Kleinkindern. Das atopische Ekzem bringt eine gerötete stark schuppende Haut mit Juckreiz mit sich, welche zumeist beim Älterwerden und spätestens während der Pubertät wieder verschwindet.
Dellwarzen sind eine besondere Form der Warzen, die bevorzugt in den Armbeugen und Kniekehlen vorkommen. Erwachsene mit einem geschwächten Immunsystem und Kinder sind am häufigsten von Dellwarzen betroffen. Die nur wenige Millimeter grossen Warzen verschwinden meist spätestens nach einem halben Jahr von selbst. Was aber kann man gegen die Dellwarzen bei Kindern tun und wie kann man ihnen vorbeugen?
Wenn beim Kind die Temperatur erhöht ist, machen sich die Eltern häufig sorgen. Manchmal zu Recht – doch Fieber bei Kleinkindern ist in der Regel eine positive Schutzreaktion des Körpers gegen Infektionen. Es tritt viel häufiger auf als bei Erwachsenen auf und kann zahlreiche Ursachen haben. Wir zeigen dir, wie Fieber im Kindesalter entsteht, was du dagegen tun kannst und beantworten dir ausserdem häufig gestellte Fragen rund um das Thema!
Die Gesundheit unserer Kinder liegt uns allen am Herzen. Dass Übergewicht oder gar Fettleibigkeit Krankheiten fördert, ist inzwischen allgemein bekannt. Aber auch Untergewicht kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Bei Kindern ist ein gesundes Gewicht nicht einfach zu ermitteln, denn von Geburt an machen die Kleinen Wachstums- und Entwicklungsphasen durch, in denen sie in unterschiedlichem Tempo Gewicht zulegen. Geschlecht und Grösse, Gene und Alter haben Einfluss darauf. Der BMI für Kinder gibt Werte an, die helfen sollen, das Idealgewicht abzuschätzen. Was es damit auf sich hat, haben wir uns in unserem FAQ näher angesehen.
Als Schmerzmittel ist das Arzneimittel Ibuprofen weltweit eines der am häufigsten eingenommen Medikamente. Aber wie dosierst du den Wirkstoff richtig für Kinder unterschiedlichen Alters? Und wann kommt er überhaupt zur Anwendung? Hier erfährst du alles Wissenswerte zu dem Medikament inklusive auftretender Nebenwirkungen, möglicher Wechselwirkungen und Einnahme- und Dosierungsempfehlungen für Kinder.