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Der Name erinnert an die Maul- und Klauenseuche. Mit der echten Maul- und Klauenseuche, die in erster Linie Tiere befällt, hat sie aber wenig zu tun. Es sind nämlich ganz andere Viren, die für diese Krankheit verantwortlich sind. Enteroviren verursachen die Hand-Fuss-Mund-Krankheit bei Kindern und erwachsenen Menschen. Die Folge ist ein Ausschlag im Mundraum, an den Handflächen und unter den Füssen. Betroffen können ebenfalls der Genitalbereich sein, die Knie und der Ellenbogen. Gefährlich oder gar tödlich ist die Krankheit nicht.
Übertragen wird die Infektion häufig über die Hände und über die Körperflüssigkeiten. Besonders die Flüssigkeiten der Bläschen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Viren sind sehr ansteckend. Die Übertragung des Erregers erfolgt in erster Linie von Mensch zu Mensch. Gängige Übertragungswege sind die Tröpfcheninfektion beim Husten, beim Niesen oder beim Sprechen. Eine Übertragung mittels Schmierinfektion ist ebenfalls möglich. Bei der Schmierinfektion ist es der Speichel der Mundschleimhaut, der Stuhl oder die Bläschenflüssigkeit, die sich an den betroffenen Stellen bildet. Es dauert ein bis zehn Tage, bis sich die ersten Symptome zeigen.
Die Viren können das ganze Jahr über auftreten. Am häufigsten sind jedoch Erkrankungen im Spätsommer oder im Herbst zu beobachten. Ansteckend ist das Kind etwa drei bis zehn Tage ab dem Auftreten der Symptome. Während dieser Zeit sind vor allem die Bläschen extrem ansteckend. Erst wenn diese Bläschen trocken, sinkt das Ansteckungsrisiko. Nachdem die Symptome verschwunden sind, befinden sich die Erreger noch mehrere Wochen im Stuhl.
Die Krankheit beginnt oftmals mit Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Schmerzen im Hals. Erst danach entstehen die roten Flecke im Mundraum, an den Handinnenflächen und an den Fusssohlen. Es sind auch rote Flecken im Mund möglich. Diese roten Stellen entwickeln bald darauf mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Die Bläschen können schmerzhaft sein und jucken. Es können sich ebenfalls sogenannte „Aphten“ bilden. Das sind Entzündungen und Geschwüre auf der Zunge, dem Gaumen und der Mundschleimhaut. Stellen, an denen sich Symptome zeigen, sind demnach:
In vielen Fällen sind die Betroffenen bei bester Gesundheit und zeigen keine Symptome, obwohl sie von dem Erreger infiziert sind. Bei Erwachsenen und älteren Kindern ist der Krankheitsverlauf milder als bei jüngeren Kindern. In der Regel erholen sich die Betroffenen nach drei bis zehn Tagen. Um jedoch einer Verbreitung vorzubeugen, sollte das Kind den Kontakt mit anderen Kindern meiden. Auch bei einem milden Verlauf solltest du einen Kinderarzt für eine Beratung aufsuchen.
Eine Impfung für die Maul- und Klauenseuche bei Kindern gibt es nicht. Das beste Mittel zur Vermeidung einer Ansteckung ist gute Hygiene. Das Kind sollte sich regelmässig mit Seife die Hände waschen. Gleichzeitig sollte es jeden Kontakt zu Erkrankten vermeiden. Es ist übrigens möglich, jedoch nicht häufig, dass das Kind mehr als einmal an der Hand-Fuss-Mund Krankheit erkrankt. Da unterschiedliche Virentypen die Symptome auslösen können, führt ein Krankheitsverlauf nicht automatisch zu einer vollständigen Immunität. Eine höhere Gefahr für die Gesundheit des Kindes besteht auch bei einer zweiten Erkrankung nicht. Selbst während einer Schwangerschaft verläuft die Krankheit in der Regel harmlos. Doch Achtung: Tritt sie kurz vor der Geburt auf, dann kann sie sich auf das Neugeborene übertragen. In diesem Fall solltest du unbedingt eine Beratung aufsuchen.
In der Regel verläuft die Krankheit harmlos und eine Therapie der Krankheit ist nicht notwendig. Die Behandlung ist darauf ausgerichtet, die Symptome zu lindern. Dazu gehört vor allem die Senkung des Fiebers und die Milderung der Schmerzen. Spezielle Mundspülungen können die Schmerzen im Mundraum lindern. Effektiv sind Mundspülungen auf pflanzlicher Basis mit Kamille, Melisse oder Thymian. Medikamente lassen sich zur allgemeinen Senkung der Schmerzen einsetzen. Dazu gehören unter anderem Paracetamol, bestimmte Tinkturen oder Salben mit dem Wirkstoff Lidocain. Gleichzeitig solltest du auf eine gründliche Hygiene achten, um die Viren nicht noch weiter zu verbreiten.
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Für Familien bricht eine Welt zusammen, wenn sie von einer unheilbaren Krankheit ihres Kindes erfahren. In der Regel ist nicht klar, wie lange das Kind oder der Jugendliche leiden müssen. Ein langsamer Abschied führt Eltern und Kinder an physische und psychische Grenzen. Erwachsene fühlen sich hilflos und isolieren sich zusehends. In einem Kinderhospiz erfahren Betroffene Entlastung und Mitgefühl zugleich – in einer kinderfreundlichen Umgebung. Dabei endet die Hilfe nicht mit dem Beistand beim unvermeidlichen Abschied, sondern geht über den Tod des Kindes hinaus. Die Familie lernt, mit der Tragödie zu leben und findet langsam wieder in ein normales Leben zurück.
Eltern kennen diese Situationen aus dem Alltag: Das Kind ist unruhig. Immer muss eine neue Aufgabe oder ein neues Spielzeug her. Für nichts reicht die Konzentration lange. Sind diese Unruhe und Rastlosigkeit normal? Oder: Das Kind kann seinen Stift immer noch nicht richtig halten. Warum nicht? Andere Kinder können das doch auch schon. Die Sorge wächst: Werden solche Störungen in der Schule Probleme machen? Was sollen ich tun, um sicherzugehen, dass derartige Konzentrationsschwierigkeiten und Unregelmässigkeiten bei der Entwicklung motorischer Fertigkeiten keine Symptome für viel gefährlichere Störungen sind? In unserem FAQ erfährst du, wie Ergotherapie Kindern in solchen Situationen helfen kann.
Rhythmisches Zucken der Gliedmassen nach plötzlicher Starre, hohe Temperatur und Bewusstseinsverlust: Die Symptome eines Fieberkrampfes bei Kindern sind dramatisch und versetzen die Eltern oft in Angst und Schrecken. Doch in den meisten Fällen klingen die Anfälle nach wenigen Minuten ohne die Gabe von Medikamenten von allein wieder ab und verursachen keinerlei Spätfolgen. Innerhalb von Stunden erholt sich das Kind vollständig von dem Krampfanfall. Dennoch sollte ein Fieberkrampf beim Kind immer ernst genommen und sicherheitshalber ein Notarzt informiert werden. Ebenso sollte ein Termin mit dem Kinderarzt vereinbart werden, bei dem der Anfall nachbesprochen und das Kind genau untersucht werden kann.