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Ein Hospiz im Sinne der Palliativversorgung hilft Familienangehörigen im Umgang mit dem Sterben. Das Kinderhospiz kann aus ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen bestehen. Zusätzlich zur Aufnahme todkranker Kinder, sind auch Eltern und Geschwister willkommen. Es bietet eine ganzheitliche, professionelle Fürsorge an. Ziel der Einrichtung ist:
Kinder-Hospiz-Initiativen gab es bereits in der Schweiz, wie beispielsweise in Bern und Basel. Allerdings gehen die Meinungen zum Umfang und zur Nutzung von Kinderhospizen auseinander. Die Planungshoheit liegt bei den Kantonen, die den Bedarf unterschiedlich einschätzen. Zudem ist die Finanzierung unklar. Aktuell wäre ein Kinderhospiz nur mit Spenden realisierbar. In den Spitälern gibt es Palliative Care Units, die allerdings nicht auf Kinder ausgerichtet sind. Ärzte sind mitunter der Ansicht, dass Kinder besser in Spitälern versorgt werden können. Teilweise kümmert sich auch ein spezialisiertes mobiles Team aus Kinderärzten, Krankenhelfern und Palliativkräften um die Kinder. Eltern hätten ihr Kind gern daheim in der gewohnten Umgebung. Psychisch steht das allerdings nicht jede Familie durch. In der Politik und Öffentlichkeit fehlt noch die Unterstützung für Kinderhospize. Das liegt teilweise daran, dass sich niemand gerne mit dem Thema und der damit verbundenen Hilflosigkeit auseinandersetzt.
Ein todkrankes Kind auf seinem letzten Weg zu begleiten, geht weiter als reine Palliativversorgung. Familienangehörige von Todgeweihten sind enorm belastet. Sie wissen, dass am Ende des Weges der Tod wartet. Es geht gleichermassen um einen würdevollen Abschied und ein Weiterleben nach dem Verlust. Die überlebenden Familienmitglieder müssen in ihren Alltag zurückfinden. Ein Kinderhospiz bietet:
Bislang kümmern sich Spitäler und Kinderärzte um unheilbar erkrankte Kinder. Teilweise gibt es in den Spitälern bereits Palliative Care Units und speziell ausgebildete Pfleger. In den meisten Fällen findet Palliativmedizin in Unikliniken statt.
Die WHO definiert Palliative Care bei Kindern als „aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung“. Die ganzheitliche Versorgung von Kindern umfasst Körper, Geist und Seele. Gleichwohl soll sie die gesamte betroffene Familie unterstützen. Dafür ist ein professionelles Palliative Care Team aus Spezialisten notwendig. Zu ihm gehören beispielsweise:
Der Übergang von der kurativen zur palliativen Behandlung ist fliessend. Dabei sind vier Phasen zu unterscheiden:
Theoretisch sollte Palliative Care an dem Ort stattfinden, an dem sich das todkranke Kind am wohlsten fühlt. Die Wahlmöglichkeit wird jedoch durch das Angebot in der Schweiz begrenzt. Wenn die Familie ein Kinderhospiz bevorzugt, muss sie derzeit ins Ausland fahren.
Zusätzlich zu den Hospiz-Initiativen in Basel und Bern setzt sich die Stiftung Kinderhospiz Schweiz für den Aufbau eines Kinderhospizes ein. Die Einrichtung soll zunächst Platz für acht Familien bieten. Zur Umsetzung der konzeptionellen und organisatorischen Pläne ist sie auf Spenden angewiesen. Ziel ist letztendlich, die Lücke zwischen Spitälern, ambulanten und teilstationären Versorgern sowie Rehakliniken zu schliessen. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Konzept innerhalb der nächsten Jahre umsetzen lässt.
Für Betroffene ist der Kinderarzt oder Pädiater die erste Anlaufstelle. Er weiss in der Regel, welche Einrichtungen Hilfe anbieten und wo in der Nähe Palliative Care Units vorhanden sind. Zudem helfen spendenfinanzierte Stiftungen weiter, wie beispielsweise pro pallium. Wer sein Kind zuhause versorgen lassen möchte, findet ambulante Hilfe auf Online-Plattformen. Wünscht die Familie einen begleiteten Abschied in einem Kinderhospiz, muss sie derzeit noch ins Ausland ausweichen. Das wiederum bedeutet, für die Kosten selbst aufzukommen, da keine Schweizer Krankenkasse dafür aufkommt.
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Nachtschreck ist eine fast ausschliesslich bei Kindern auftretende Schlafstörung. Sie wird zwar allgemein als harmlos eingestuft, wird von Eltern aber dennoch oft als beunruhigend empfunden. Lies hier nach, woran du den Nachtschreck erkennst, welche Ursachen für die Symptome verantwortlich sind und was Eltern und Ärzte dagegen tun können.
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