Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

>
Ratgeber-Übersicht
>
Drei Tage Fieber: Ursachen, Symptome und Behandlung bei Kleinkindern

Drei Tage Fieber: Ursachen, Symptome und Behandlung bei Kleinkindern

Das Drei Tage Fieber ist eine der am häufigsten auftretenden Kinderkrankheiten, die beinahe alle Babys und Kleinkinder bis zu einem Alter von drei Jahren betrifft. Ausgelöst wird das Drei Tage Fieber durch Tröpfcheninfektion; eine Vorbeugung ist also nicht möglich. Auch einen Impfstoff gegen die Kinderkrankheit gibt es nicht. Für Eltern ist es daher wichtig, dass sie bei den ersten Anzeichen wie Fieber bei Babys einen Kinderarzt aufsuchen. Das Drei Tage Fieber verursacht auch einen Hautausschlag, der aber nicht juckt. Es handelt sich um eine sehr ansteckende Krankheit, die aber meist ohne Komplikationen verläuft.

Zu welchen Krankheiten gehört das Drei Tage Fieber?

Das Drei Tage Fieber ist eine extrem ansteckende Viruserkrankung. Den Namen verdankt die Erkrankung der Tatsache, dass sie mit einem drei bis vier Tage andauernden Fieber einhergeht. Dieses Fieber tritt plötzlich auf, ebenso wie der für die Krankheit typische Hausausschlag. Säuglinge und Kleinkinder sind vom Drei Tage Fieber besonders häufig betroffen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 17 Tage. Zwischen der Infektion mit dem Erreger bis zum Ausbruch der Krankheit können also durchaus zwei Wochen und mehr vergehen.

Was sollte ich über den Ausbruch der Krankheit wissen?

Kinder können sich das ganze Jahr über mit dem Drei Tage Fieber anstecken. Anders als beispielsweise die Windpocken, tritt die Krankheit nicht verstärkt im Frühjahr oder Herbst auf. Säuglinge bis zu einem Alter von drei Monaten bleiben vom Drei Tage Fieber meist verschont, da sie über den sogenannten Nestschutz verfügen. Spätestens bis zum dritten Lebensjahr aber sind alle Kleinkinder mit dem Virus in Kontakt gekommen. Auch Erwachsene können am Drei Tage Fieber erkranken, allerdings sind ist die Ansteckung eher selten. Sollte es zum Ausbruch kommen, sind die Symptome ähnlich wie bei Krankheiten wie dem Pfeifferschen Drüsenfieber.

Wie behandle ich den Hautausschlag am besten?

Ganz wichtig: Bedingt durch das teilweise sehr hohe Fieber kommt es wie bei vielen Krankheiten zu einem starken Flüssigkeitsverlust im Körper. Es ist also wichtig, diesen durch die Gabe von ausreichend Flüssigkeit auszugleichen. Verdünnte Säfte oder Tee mit Traubenzucker eignen sich beim Drei Tage Fieber am besten. Auch lauwarme Wadenwickel können dabei helfen, das Fieber zu senken. Diese Hausmittel in Verbindung mit den vom Arzt verschriebenen fiebersenkenden Mitteln sollten genügen, um die Krankheit schnell abklingen zu lassen. Schwerwiegende Gesundheitsprobleme treten in Folge des Drei Tage Fiebers nur selten auf. Komplikationen können jedoch bei Kindern auftreten, die mit Immunschwäche geboren wurden. Bei diesen Kindern kann es unter Umständen zu folgenden Krankheiten kommen:

  • Hepatitis
  • Retinitis
  • Pneumonie
  • Enzephalitis

Bei diesen Kindern ist eine antivirale Therapie nötig, da es sonst zu schweren Störungen in der Entwicklung kommen kann.

Wie erfolgt die Ansteckung mit der Kinderkrankheit?

Verantwortlich für das Drei Tage Fieber ist ein menschlicher Herpesvirus, der meist durch die sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Tröpfchen bilden sich sowohl beim Sprechen als auch beim Niesen oder Husten. Diesen Ursachen kannst du entsprechend kaum vorbeugen.

Wie wird das Drei Tage Fieber bei Babys diagnostiziert?

Säuglinge, die sich mit dem Drei Tage Fieber angesteckt haben, wirken häufig schwer krank. Grund ist das teilweise starke Fieber, das drei bis vier Tage anhält und dann plötzlich wieder abfällt. Auch Fieberkrämpfe, die teilweise sogar an einen epileptischen Anfall erinnern, sind keine Seltenheit. Ebenso charakteristisch für die Krankheit ist der rötliche Hautausschlag, der auch als Exanthem bezeichnet wird. Der Hautausschlag wird zuerst an Brust, Bauch und Rücken sichtbar. Auch Arme und Beine können betroffen sein; an Gesicht und Kopfhaut ist der Ausschlag dagegen eher selten. Ein Juckreiz, wie er etwa bei den Windpocken auftritt, ist beim Drei Tage Fieber die Ausnahme. Auch verschwindet der Hautausschlag nach wenigen Tagen genauso schnell, wie er aufgetreten ist. Weitere Beschwerden, die im weiteren Verlauf des Drei Tage Fiebers auftreten können, sind:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • geschwollene Lymphknoten

Betroffene Kinder sind sehr quengelig, sodass das Drei Tage Fieber für Eltern meist zur Geduldsprobe wird. Bei einigen Kindern verläuft das Drei Tage Fieber sogar ohne Symptome. In dieser abgeschwächten Form bleibt die Krankheit meist gänzlich unbemerkt.

Welches sind ähnliche Erkrankungen?

Das Drei Tage Fieber kann mit Husten und Schnupfen beginnen. Diese Symptome können ebenso bei Kinderkrankheiten wie Masern auftreten. Die Symptome von Masern und Röteln können daher leicht mit den Anzeichen für das Drei Tage Fieber verwechselt werden.

Welche Medikamente helfen beim Drei Tage Fieber?

Ist dein Kind am Drei Tage Fieber erkrankt, solltest du unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen. Anhand der vorliegenden Symptome und spezifischer Untersuchungen kann eine Diagnose meist recht eindeutig gestellt werden. Vor allem das Hautexanthem, das nach Absinken des Fiebers auftritt, ist ein typisches Symptom. Eltern sollten aber bereits vorher beim Arzt vorstellig werden, denn hohes Fieber beim Kleinkind sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das Drei Tage Fieber ist in den meisten Fällen ungefährlich. Dennoch wird der Arzt Medikamente verschreiben, die bei den Fieberkrämpfen zu verabreichen sind.

Das könnte dich auch interessieren

Scharlach: Ansteckungswege, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Scharlach gehört zu den häufigsten und gefürchtetsten Infektionskrankheiten bei Kindern. Das liegt nicht zuletzt an der hohen Ansteckungsgefahr, den Symptomen und den möglichen Komplikationen, die damit einhergehen können. Welche Erreger dafür verantwortlich sind, wie du dich und dein Kinder vor möglichen Infektionen schützen kannst, welche körperlichen Anzeichen die Krankheit verraten und welche Behandlungen hilfreich sind – das und viele weitere Informationen zum Thema Scharlach erfährst du hier.

Kinesiologie Kinder – Blockaden lösen und Stress verringern

Nicht nur Erwachsene erleben Stress und Ängste. Bei Kindern kann das schon im Kindergarten beginnen. Sie entwickeln dann Verhaltensauffälligkeiten und innere Blockaden. Wenn erste Konzentrationsschwächen auftreten oder Lernblockaden überwunden werden müssen, hilft oftmals die Kinesiologie bei Kindern. Durch die Therapie und aktive Übungen findet das Kind dann zurück in ein harmonisches und ausgeglichenes Empfinden und entwickelt mehr Selbstvertrauen. Dabei gelten bei der Behandlung andere Regeln als für Erwachsene – welche das sind, sagen wir dir hier.

Windpocken bei Erwachsenen – warum es häufiger zu Komplikationen kommt

Bei Windpocken – auch als Varizellen bekannt – handelt es sich um eine sehr ansteckende Viruserkrankung. Die Erkrankung führt typischerweise zu einem Hautausschlag mit stark juckenden Bläschen. In der Regel trifft die Erkrankung Kinder und Jugendliche. Im Erwachsenenalter haben viele die Erkrankung bereits durchgemacht und sind immun oder sie sind dagegen geimpft. Windpocken sind bei Erwachsenen häufiger mit einem komplizierten Krankheitsverlauf und Komplikationen verbunden. Insbesondere in der Schwangerschaft und bei einem geschwächten Abwehrsystem kann es zu schweren Verläufen kommen.

Nachtschreck Kinder: Alles über die Schlafstörung bei Kindern

Nachtschreck ist eine fast ausschliesslich bei Kindern auftretende Schlafstörung. Sie wird zwar allgemein als harmlos eingestuft, wird von Eltern aber dennoch oft als beunruhigend empfunden. Lies hier nach, woran du den Nachtschreck erkennst, welche Ursachen für die Symptome verantwortlich sind und was Eltern und Ärzte dagegen tun können.

Gehirnerschütterung bei Kindern: Wichtige Warnsignale erkennen

Stürzt ein Kind vom Wickeltisch oder verletzt es sich bei einem Ausflug, befürchten viele Eltern eine Gehirnerschütterung. Das Problem: Eine Verletzung im Gehirn erkennen wir nicht sofort. Jetzt hilft nur eine Behandlung beim Arzt. Wie du bei einer Kopfverletzung richtig reagierst und welche Symptome du beachten solltest – das erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Gehirnerschütterung bei Kindern.

Masern trotz Impfung: Symptome der Erkrankung und wie der Infektionsschutz wirkt

Masern gelten als hoch ansteckend. Obwohl es heute einen Impfstoff gegen die Infektion gibt, besteht unter Umständen die Möglichkeit, dass Kinder Masern trotz Impfung bekommen. Dabei gilt die Virusinfektion als besonders heimtückisch, denn sie schwächt unser Immunsystem vorübergehend so weit, dass unsere körpereigene Abwehr empfänglicher für weitere Erreger und gesundheitsgefährdende Keime ist. Wirkt eine Impfung gegen Masern bei deinem Kind nicht, unterteilen Mediziner das Impfversagen in zwei mögliche Kategorien. Welche das sind, was bei einer Masernerkrankung auf das Kind zukommt und wie du die Regeneration deines erkrankten Kindes unterstützt, erfährst du hier.