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Eisenmangel gilt weltweit bei Kindern und Erwachsenen als einer der häufigsten Mangelerscheinungen. Die Ursachen können vielfältig sein und zerfallen in drei Kategorien:
Die häufigsten Symptome, die auf einen Eisenmangel hindeuten, sind:
Diese Symptome könnten auch auf andere Mangelerscheinungen hindeuten. Daher muss die Diagnostik nicht nur auf die charakteristischen Beschwerden achten, sondern bei Verdacht den Eisengehalt über Untersuchungen des Bluts eindeutig bestimmen.
Anämie ist der medizinische Ausdruck für Blutarmut. Davon sind rund 30 Prozent der Menschen weltweit betroffen. Die Eisenmangelanämie ist eine Variante der Blutarmut, die durch Eisenmangel verursacht wird. Tatsächlich ist die Eisenmangelanämie eine der häufigsten Ursachen für Blutarmut.
Das liegt an der Funktion des Eisens im Körper: Hämoglobin ist der Farbstoff, der für die Rotfärbung der roten Blutkörperchen und damit auch des Blutes verantwortlich ist. Doch Hämoglobin ist nicht nur einfach ein Farbstoff, sondern auch für Aufnahme und Transport des Sauerstoffs in deinem Körper verantwortlich. Damit der Körper Hämoglobin bilden kann, benötigt er Eisen. Das Mineral befindet sich im Zentrum des ringförmigen Farbstoffs. Ohne Hämoglobin können die Blutzellen nicht richtig funktionieren und es kommt zur Blutarmut.
Eisenmangel kann bei Kindern weitreichende Folgen haben. Die genauen Abläufe sind zwar unbekannt, doch die Rolle von Eisen gilt bei vielen Körperfunktionen als unumstritten. Besonders bei Kindern ab sechs Monaten bis einschliesslich dem 16. Lebensjahr ist eine ausreichende Eisenaufnahme für ihre Entwicklung wichtig. Eine Eisenmangelanämie kann zu schweren Beeinträchtigung der Gehirnleistung, der motorischen Fähigkeiten und sogar zu psychischen Problemen führen. Im Säuglingsalter ist ein Mangel besonders kritisch, da hier der Grundstein der Entwicklung des Kindes gelegt wird.
Aufgrund der Regelblutung leiden Frauen häufiger unter Eisenmangel als Männer. Während der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf von Frauen noch einmal, denn sie müssen zusätzlich zum eigenen auch den Bedarf des Kindes decken. Dieser Mangel hat nicht nur Auswirkungen auf die Mutter, sondern auch auf das Kind. Eisenmangel macht sich schon bei der Entwicklung der Plazenta bemerkbar, kann die Entwicklung stören und ist eine Ursache für späteren Eisenmangel bei Kindern. Ein Mangel während der Schwangerschaft kann bei den Kindern ausserdem zu kardiovaskulären Krankheiten und anderen Störungen und Gesundheitseinschränkungen im Erwachsenenalter führen.
Die Schweizer Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Kinder und Jugendliche eine tägliche Eisenaufnahme von 15 Milligramm für Mädchen und rund zwölf Milligramm für Knaben. Der Körper kann allgemein Eisen aus tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch oder Eiern besser verwerten als pflanzliche Eisenquellen. Du solltest bei der Ernährung ausserdem beachten, dass der Körper Eisen aus der Nahrung nie vollständig verwertet. Lediglich fünf bis zehn Prozent des verzehrten Eisens nimmt der Körper wirklich auf, der Rest wird wieder ausgeschieden. Bei starkem Eisenmangel können vorübergehend auch Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente sinnvoll sein. Diese solltest du jedoch nie auf Verdacht oder ohne Absprache mit einem Arzt einnehmen: Eine Überdosierung von Eisen kann zu Organschäden führen und lebensbedrohlich sein.
Bindehautentzündungen sind besonders bei Kleinkindern weit verbreitet und bergen teilweise ein hohes Ansteckungsrisiko, daher gelten sie als typische Kinderkrankheiten. Die Ursachen für die so genannte Konjunktivitis können sehr unterschiedlich sein, was eine Diagnose und damit auch das Finden der richtigen Therapie nicht immer einfach macht. Wie du einer Bindehautentzündung bei Kindern umgehst, die klassischen Symptome richtig deutest und Erkrankungen dieser Art möglichst verhindern kannst, erfährst du hier.
Innerhalb der Medizin gibt es bekannte, aber auch sehr seltene Erkrankungen und sogar solche, die nur in bestimmten Regionen auftreten. Zu Letzteren gehört das familiäre Mittelmeerfieber, das schon von der Bezeichnung auf die erhöhte Anfälligkeit in bestimmten Regionen hinweist. Der Schwerpunkt liegt dabei in Ländern wie Armenien, Türkei oder Iran. Während die Erkrankung in Europa eher selten auftritt, zeigt sie sich bei den betroffenen Volksgruppen häufiger. Der Verlauf dieses Fiebers macht eine Behandlung sehr schwierig und kann auch bei Kindern auftreten.
Eine akute Bronchitis bei Kindern wird in der Regel durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht. Betroffen sind dabei die grossen Atemschläuche, die Bronchien genannt werden. Genau hier verursachen die Krankheitserreger eine Entzündung, die nicht immer mit Fieber einhergeht. Kennzeichnend für die Bronchitis beim Kind ist das Anschwellen der Schleimhaut in der Lunge, weshalb zumeist Arzneimittel zur Schleimlösung Erleichterung verschaffen. In den meisten Fällen ist die Gabe von Antibiotika unnötig, denn diese Medikamente wirken ausschliesslich gegen Bakterien, nicht aber bei Virusinfektionen. Gelegentlich tritt eine Bronchitis beim Kind zusammen mit anderen Symptomen auf, etwa mit einer Sinusitis oder Schnupfen.
Vom ersten Tag ihres Lebens an wollen wir das Beste für unsere Kinder. Deshalb haben junge Eltern schon vor der Geburt zahlreiche Fragen, die im Krankheitsfall noch dringender werden. Erste Anlaufstelle für Familien zum Thema Kindergesundheit ist der Pädiater. Was dieser Mediziner für Jugendliche und Kinder leistet, welche Fachgebiete es gibt und warum die Pädiatrie als Berufswunsch sinnvoll ist: Diese und andere häufige Fragen haben wir uns einmal näher angesehen.
Ohrenschmerzen treten bei Kindern besonders häufig auf. Im Durchschnitt erleben Eltern bei ihren Kindern bis zum dritten Lebensjahr mindestens einmal Beschwerden, die mit Ohrenschmerzen einhergehen. Doch warum sind Kinder besonders anfällig dafür, welche Ursachen können Ohrenschmerzen haben und worauf solltest du als Elternteil achten, wenn es um die Vorbeugung und Behandlung der leidigen Schmerzen geht? Tipps und nützliche Informationen zum Thema Ohrenschmerzen bei Kindern haben wir für dich im nachfolgenden Artikel zusammengestellt.
Eine Mittelohrentzündung tritt häufig in Folge von Infektionskrankheiten wie der Erkältung auf. Sind die oberen Luftwege betroffen, können Viren oder Bakterien in das Mittelohr eindringen und eine Entzündung verursachen. Betroffen sind davon insbesondere Säuglinge und Kleininder. Deswegen sollten Eltern die Symptome einer Mittelohrentzündung bei Kindern sowie einige Tipps dazu kennen. Wenn ein Arzt die Mittelohrentzündung rechtzeitig behandelt, dauert die Erkrankung höchstens zwei Wochen und führt in der Regel zu keinen weiteren Komplikationen. Unbehandelt jedoch besteht die Gefahr einer Entzündung des Innenohrs oder einer Hirnhautentzündung. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen einer Mittelohrentzündung bei Kindern zu kennen.