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Das Arzneimittelkompendium ist das Verzeichnis, welches alle in der Schweiz verfügbaren Medikamente enthält. Du findest es unter www.compendium.ch. Die riesige Datensammlung erschien bis 2013 als 4.000 Seiten umfassendes Buch. Heute stehen wertvolle Informationen zu fast 300.000 Arzneimitteln in einer Online-Datenbank für Fachpersonen in medizinischen Einrichtungen zur Verfügung. Die Zulassung von Medikamenten sowie die Veröffentlichung von Arzneimittelinformationen unterliegen in der Schweiz strengen gesetzlichen Vorschriften. Der Inhalt des Kompendiums und die Art der Veröffentlichungen zu einzelnen Produkten werden durch die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic vorgegeben. Die Behörde entscheidet auch über die Verteilung der Zugänge zum Kompendium innerhalb des Gesundheitswesens. Das Arzneimittelkompendium steht in einer begrenzten Form auch privaten Interessenten zur Verfügung. Die im Verzeichnis enthaltenen Arzneimittelinformationen für Patienten und medizinische Fachpersonen sind in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar.
Das Verzeichnis beinhaltet Artikel aus den Bereichen
Für die professionellen Nutzer des Kompendiums stehen Fachinformationen zu den einzelnen Produkten bereit. Diese enthalten folgende Angaben:
Die Datenbank enthält auch Verlinkungen zu weiterführenden Informationen.
Das Arzneimittelkompendium bietet eine komfortable Suchfunktion. Wenn du im Suchfeld nach Medikamenten, Indikationen oder bestimmten Substanzen suchst, erhältst du eine Auflistung der verfügbaren Arzneimittel. Ebenfalls im Arzneimittelkompendium gegeben ist die Suchmöglichkeit nach
Bei Schreibfehlern wird noch einmal nachgefragt, was gemeint war. Zur Verfeinerung der Ergebnisse stehen Filterfunktionen zur Verfügung. Zu jedem Medikament wird eine Kurzbeschreibung angezeigt. Unter der Rubrik Patienteninformationen erhalten Interessenten Zugriff auf die vollständige Packungsbeilage. Sie sehen Fotos von der Verpackung und dem Medikament. Die Risiken und Nebenwirkungen sowie Hinweise zur Medikation bei verschiedenen Krankheiten werden aufgelistet. Vergleichbare Produkte und Generika werden genannt. Die Kurzübersicht enthält eine Darstellung von Medikamenten mit dem gleichen Wirkstoff. Professionelle Nutzer gelangen mit einem Klick zu den Fachinformationen.
Je nachdem, welches Medikament du suchst, kannst du verschiedene Filter nutzen. Möglich ist das Filtern nach
Die Filterfunktion ist sehr komfortabel. Es kann gleichzeitig nach mehreren Parametern gefiltert werden. Mit einem Klick lassen sich die Filter wieder deaktivieren.
Das Arzneimittelkompendium richtet sich an medizinische Fachpersonen, die die umfassenden Informationen für ihre berufliche Tätigkeit benötigen. Die Grundfunktionen sind jedoch für alle Interessenten frei zugänglich. Dazu gehören die Patienteninformationen und die Suchfunktion nach mehr als 10.000 Produkten. Weitergehende Arzneimittelinformationen und Zusatzfunktionen sind nur für Fachpersonen verfügbar. Erforderlich ist hier eine Registrierung. Die Anmeldung erfolgt über den swiss-rx-Login oder über die HIN-Identifizierung. Professionelle Anwender erhalten über das Arzneimittelverzeichnis Zugang zu umfassenden Informationen über mehr als 300.000 Medikamente und Heilmittel. Spitäler, Ärzteverbände und weitere berechtigte Institutionen haben die Möglichkeit, über die Zusatzfunktion myCATALOG eine Hausliste zu integrieren. Die in der Hausliste enthaltenen Medikamente sind mit einem Stern markiert und so auf einen Blick sichtbar. Eine Verknüpfung mit dem Intranet und die Verwendung für interne Abläufe ist möglich. Die Funktion umfasst einen taggenauen Abgleich mit dem Lagerbestand. Für die professionelle Verwendung des Arzneimittelkompendiums und die Nutzung der Zusatzfunktionen werden regelmässig Schulungen für medizinische Fachpersonen angeboten.
Unter der Rubrik „News“ werden aktuelle Meldungen bekanntgegeben. Mitarbeiter im Gesundheitswesen sowie private Interessenten erfahren schnell und zuverlässig, welche Medikamente neu oder in zusätzlichen Darreichungsformen auf dem Markt sind. Auf diesem Wege wird kontinuierlich über neue Erkenntnisse zu Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Kombinationsmöglichkeiten sowie über die Ergebnisse von Testreihen berichtet. Unter der Rubrik „Chargenrückrufe“ werden Medikamente zurückgerufen, bei denen Fehler festgestellt wurden. Auf einen Blick sehen die Nutzer des Kompendiums unter „Index“, welche Informationen neu eingestellt wurden. Das Kompendium konnte seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1978 kontinuierlich erweitert und verbessert werden. Alle Funktionen stehen heute auch für Nutzer von Smartphone oder Tablet in vollem Umfang zur Verfügung.
Bei Windpocken – auch als Varizellen bekannt – handelt es sich um eine sehr ansteckende Viruserkrankung. Die Erkrankung führt typischerweise zu einem Hautausschlag mit stark juckenden Bläschen. In der Regel trifft die Erkrankung Kinder und Jugendliche. Im Erwachsenenalter haben viele die Erkrankung bereits durchgemacht und sind immun oder sie sind dagegen geimpft. Windpocken sind bei Erwachsenen häufiger mit einem komplizierten Krankheitsverlauf und Komplikationen verbunden. Insbesondere in der Schwangerschaft und bei einem geschwächten Abwehrsystem kann es zu schweren Verläufen kommen.
Erst um das zehnte Lebensjahr herum hat sich der Körper eines Kindes mit den am häufigsten vorkommenden Erregern in der Umwelt auseinandergesetzt. Daher ist es wichtig, von Geburt an kontinuierlich an einer Stärkung der Abwehrkräfte und damit an einer langfristig guten Gesundheit zu arbeiten. Wir liefern dir hilfreiche Antworten und Tipps zum Thema „Immunsystem stärken bei Kindern“.
Lungen- und Atemwegserkrankungen sind eine der häufigsten Beschwerden und betreffen Kinder und Erwachsene gleichermassen. Nach Schätzung der WHO sind weltweit rund 600 Millionen Menschen von chronischen Verengungen der Atemwege betroffen, zu denen auch die obstruktive Bronchitis zählt. Diese tritt häufig bei Säuglingen und Kleinkindern auf und sollte zügig durch den Kinderarzt behandelt werden. Eltern können die Symptome der obstruktiven Bronchitis beim Kind leicht erkennen. Wie das geht, erklären wir hier.
Seit dem Jahr 2019 gilt eine generelle Empfehlung für die Zeckenimpfung in der gesamten Schweiz. Vorher hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lediglich das Mittelland und die Nordostschweiz als Zeckenrisikogebiete eingestuft. Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren sollen sich demnach gegen die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Bei dieser Viruserkrankung handelt es sich um eine Hirnhautentzündung, die erhebliche Spätfolgen hervorrufen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen kann. Die Tatsache, dass die Zeckenimpfung Nebenwirkungen haben kann, stimmt viele Eltern skeptisch. Wenn du nicht sicher bist, ob deine Kinder den Impfschutz brauchen, lass dich von deinem Kinderarzt beraten.
Kinder bedürfen im Krankheitsfall einer grösseren Sorgfalt und Aufmerksamkeit als ein Erwachsener. Allein die Tatsache, dass sich der Kinderkörper noch in der Entwicklung befindet, muss zusätzlich berücksichtigt werden. Dass zu den schmerzlindernden und fiebersenkenden Medikamenten zählende Paracetamol sollte dem Kind entsprechend nur unter Aufsicht eines Kinderarztes oder Apothekers und strikt in den vorgeschriebenen Mengenabgaben gegeben werden. Die Folgen einer Überdosierung sind Vergiftungserscheinungen, die bei Kindern schnell zu lebensbedrohlichen Leberproblemen führen können. Der folgende Artikel beantwortet Eltern die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Medikament Paracetamol für Kinder.
Dein kleiner Junge hat plötzlich keine Hoden mehr im Hodensack? Was besorgniserregend klingt, ist in den meisten Fällen kein Grund zur Beunruhigung. Mit grösster Wahrscheinlichkeit hat dein Baby eine spezielle Form von Hodenhochstand, die in den meisten Fällen bis zur Pubertät verschwindet. Setz deinen Kleinen einfach in ein warmes Bad und taste vorsichtig im Wasser nach seinen Hoden. Sind sie wieder aufgetaucht? Dann hat dein kleiner Junge schlicht Pendelhoden. Was das ist und warum sie kein Problem sind, erklären wir dir hier.