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Der von der Firma ratiopharm künstlich hergestellte Wirkstoff Paracetamol ist ein schmerzlinderndes und fiebersenkendes Medikament, das zu den Nichtopioid-Analgetika gehört. Chemisch betrachtet ist der gleichnamige Hauptwirkstoff ein Derivat der Essigsäure und eines Aminophenols. Die chemische Schreibweise von Paracetamol lautet: para-Acetylaminophenol. Der genaue Wirkmechanismus des Arzneistoffes ist bis heute unbekannt. Es wird jedoch vermutet, dass der schmerzlindernde Mechanismus des Arzneistoffs über den Serotonin-Rezeptor 5-HT3 vermittelt wird. Im Gegensatz zu Schmerzmitteln mit Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure besitzt Paracetamol keine entzündungshemmenden Eigenschaften. Der Hersteller empfiehlt das Arzneimittel zur Behandlung von leichten bis mässig starken Schmerzen sowie von Fieber.
Im Gegensatz zu einem Erwachsenen verfügt der kindliche Körper über ein viel geringeres Körpervolumen. Die Indikation eines Arzneistoffes und dessen Konzentrationsabhängigkeit im Körper wird in der Pharmazeutik durch den Begriff „Clearance“ gefasst. Hier wird das Verteilungsvolumen eines Medikaments im Zusammenhang mit dem Körpervolumen betrachtet und dessen Ausscheidung sowie Exkretion über den Urin oder Stuhl mit einbezogen. Gleichermassen spielt die metabolische Umwandlung der Wirksubstanz in diesem Mengenverhältnis eine entscheidende Rolle. Medikamentös werden daher Dosisanpassungen bei Kleinkindern und Kindern vorgenommen, die du unbedingt berücksichtigt musst, um die Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden. Da es sich bei Paracetamol um kein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, solltest du daher immer die dosisabhängigen Mengenangaben auf der Packungsbeilage berücksichtigen. Die Absprache sollte mit einem Kinderarzt erfolgen. Paracetamol gibt es als folgende Präparate:
Laut Kinder- und Jugendärzten sollte aufgrund von schleichenden Vergiftungserscheinungen in Zusammenhang mit der Einnahme von Paracetamol die korrekte Dosierung und Verabreichungsform unter Hinzuziehung eines Arztes erfolgen. Laut dem Ärzteverband sollte für ein Kind folgende Dosierung pro Körpergewicht gelten:
Um Nebenwirkungen und Vergiftungserscheinungen in Verbindung mit Paracetamol auszuschliessen, sollten Eltern bei ihren Kindern Folgendes beachten:
Bei einer Überdosierung von Paracetamol kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, die sowohl Übelkeit als auch Kopfschmerzen, Erbrechen und Bauchschmerzen auslösen können. Langanhaltende Paracetamol-Überdosierungen können zu Leberversagen oder irreversiblen Leberschäden führen.
Allgemein wird in der Medizin der Wirkstoff Paracetamol zur Behandlung folgender Symptome und Krankheiten verwendet:
Sowohl Schmerzen als auch Fieber haben bei Kindern einen weitaus grösseren Effekt als bei den Erwachsenen. Tatsache ist, dass Kinder über eine weitaus niedrigere Schmerzschwelle verfügen als ausgewachsene Personen. Eine wissenschaftliche Recherche und Befragung ergab zudem, dass bereits neun von zehn Kindern bis zum zwölften Lebensjahr einmal an Kopfschmerzen litt. Neben Erkältungen sind die häufigsten Ursachen dafür Stress sowie zu langes Fernsehen und Computerspielen. Die Verabreichung von Zäpfchen oder sonstigen klassischen Fieber- und Schmerzmitteln sollte mit Vorsicht erfolgen. Da es Hinweise gibt, dass Kinder bereits heute mehr an Migräne und Spannungskopfschmerzen leiden als Erwachsene, sollte eine Medikamententherapie nur in Ausnahmefällen der erste Schritt zur Behandlung des Kindes sein.
Um Fieber sowie Schmerzen beim Kleinkind auf natürliche Weise zu lindern, gibt es einige Hausmittel, die seit Generationen in Gebrauch sind. Dazu zählen bei der Senkung von Fieber etwa:
Werden Schmerzen beim Kind diagnostiziert, sollten folgende Vorgehensweisen als Ersatz von Medikamenten wie Paracetamol-Zäpfchen hilfreich sein:
Bei Windpocken – auch als Varizellen bekannt – handelt es sich um eine sehr ansteckende Viruserkrankung. Die Erkrankung führt typischerweise zu einem Hautausschlag mit stark juckenden Bläschen. In der Regel trifft die Erkrankung Kinder und Jugendliche. Im Erwachsenenalter haben viele die Erkrankung bereits durchgemacht und sind immun oder sie sind dagegen geimpft. Windpocken sind bei Erwachsenen häufiger mit einem komplizierten Krankheitsverlauf und Komplikationen verbunden. Insbesondere in der Schwangerschaft und bei einem geschwächten Abwehrsystem kann es zu schweren Verläufen kommen.
Junge Eltern nach der ersten Schwangerschaft sind besonders häufig verunsichert, wenn ihre Kinder sich übergeben müssen. Doch wie gefährlich ist es wirklich, wenn ein Kleinkind erbrechen muss, welche Ursachen kann es haben und was können Eltern dagegen unternehmen. Die häufigsten Fragen zum Erbrechen bei Kleinkindern und Säuglingen beantworten wir dir in dem folgenden Beitrag.
Die Maul- und Klauenseuche bei Kindern nennt sich eigentlich „Hand-Fuss-Mund-Kankheit“. Der Name bezieht sich auf den Ausschlag, der am Mund, den Händen und den Fusssohlen zu sehen ist. Dabei handelt es sich um eine weltweit verbreitete Krankheit, die nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen entstehen kann. In der Regel besteht kein Grund zur Sorge und die Krankheit verläuft harmlos. Trotzdem solltest du rechtzeitig mit dem Kind zum Arzt gehen. Mehr zum Thema gibt es hier.
Vom ersten Tag ihres Lebens an wollen wir das Beste für unsere Kinder. Deshalb haben junge Eltern schon vor der Geburt zahlreiche Fragen, die im Krankheitsfall noch dringender werden. Erste Anlaufstelle für Familien zum Thema Kindergesundheit ist der Pädiater. Was dieser Mediziner für Jugendliche und Kinder leistet, welche Fachgebiete es gibt und warum die Pädiatrie als Berufswunsch sinnvoll ist: Diese und andere häufige Fragen haben wir uns einmal näher angesehen.
Mumps erlebt seit einigen Jahrzehnten einen deutlichen Rückgang in der Schweiz. Rund 1.000 Betroffene sind laut Untersuchungen des Bundesamts für Gesundheit jährlich von der Krankheit betroffen. Das liegt nicht zuletzt an der konsequenten Impfung in der Bevölkerung. Dennoch sollte die Mumpskrankheit als ansteckende Virusinfektion so wenig unterschätzt werden wie ihre möglichen Spätfolgen und Komplikationen. Alles zum Thema Mumps bei Kindern und Erwachsenen erfährst du im folgenden Beitrag.
Für Kinder ist eine nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode oftmals die beste Lösung. Das ist mit Homöopathie möglich, der alternativmedizinischen Heilmethode, die sich bei vielen Menschen grosser Beliebtheit erfreut. Besonders akute, aber auch chronische Erkrankungen können schonend und sanft behandelt werden, ohne dass das Kind bereits mit Antibiotika und anderen chemischen Medikamenten in Berührung kommt. Trotzdem sind die meisten Arzneien für Erwachsene entwickelt, sodass immer eine Absprache mit dem Arzt notwendig ist. Mehr über Homöopathie für Kinder erfährst du hier.