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Das atopische Ekzem, die Neurodermitis, ist eine nicht ansteckende Hautkrankheit, die an den betroffenen Hautstellen zu einem roten schuppenden Ekzem führen. Dieser Hautausschlag ist mit einem starken Juckreiz verbunden. Die betroffenen Stellen entzünden sich und nässen. Die Tatsache, dass diese Hauterkrankung mit einer etwa fünfmal höheren Häufigkeit seit dem 20. Jahrhundert beobachtet werden kann, führte zu der Annahme, dass eine direkte Korrelation zur Industrialisierung besteht. In diesem Zusammenhang werden Umwelteinflüsse sowie die Zunahme an Allergien mit diesem Krankheitsbild in Verbindung gebracht. Abzugrenzen ist die Neurodermitis vom sogenannten Gneis, der nur bei Babys auf der Kopfhaut in Erscheinung tritt. Folgende Unterscheidungen gelten hierbei:
Die Neurodermitis als eine Hauterkrankung ist durch unverwechselbare Symptome gekennzeichnet, die ein prägnantes Erscheinungsbild der Haut verursachen. Kann das atopische Ekzem bis zum zweiten Lebensjahr mit Milchschorf verwechselt werden, so klingt dieser in der Regel nach Vollendung dieses Lebensjahres ab. Zu den Symptomen der Neurodermitis zählen:
Der schub- oder phasenweise Verlauf der Neurodermitis wird auch Juck-Kratz-Kreislauf genannt. Der Krankheitsverlauf wird von folgenden Symptomen begleitet:
Der Juckreiz an der betroffenen Stelle wird durch körpereigene Substanzen wie den Botenstoff Histamin ausgelöst. Des Weiteren stimulieren mechanische Reizung sowie psychische Einflussfaktoren das Jucken zusätzlich.
Die frühere Annahme, dass die Neurodermitis beim Kind eine Nervenentzündung ist, scheint veraltet. Gleichermassen rückt das medizinische Synonym „atopisches Ekzem“ den Faktor Allergie in den Mittelpunkt, der mit dem Begriff Atopie ausgedrückt wird. Krankheiten, wie die Dermatitis können jedoch viele verschiedene Ursachen haben. Dies sind:
Bei Säuglingen und Kleinkindern treten die Ekzeme der Neurodermitis vor allem in folgenden Formen und Verläufen bei den Patienten auf. Für die Neurodermitis bei Babys und Kleinkindern unter zwei Jahren gilt:
Die Neurodermitis bei Kleinkindern und Kindern über zwei Jahre zeichnet sich durch folgende Symptome aus:
Die Neurodermitis bei Kindern gehört zu jenen Erkrankungen, die bis dato nicht heilbar sind. Einige Autoren gehen sogar so weit zu behaupten, dass diese Krankheit generell unheilbar ist. Bei starken Schüben verschreibt der Arzt in der Regel ein topisches Medikament, wie Hydrocortison, das sowohl die Entzündung als auch den Juckreiz abmildern soll. An besonders empfindlichen Hautpartien wird auf Cortisonsalben verzichtet und stattdessen zu Calcineurin-Inhibitoren zurückgegriffen. Hierzu zählen vor allem Körperbereiche wie das Gesicht, die Genitalien sowie die Leisten- und Achselhöhlen. Medikamente, die zur Behandlung der Neurodermitis genutzt werden, haben immer den Nachteil, dass sich der Körper daran gewöhnen kann. Grundsätzlich sollten daher die Ursachen der Neurodermitis vermieden werden, soweit diese bekannt sind.
Da sich die Behandlung einer Neurodermitis oftmals als schwierig erweist, gilt es neben der richtigen Hauptpflege alle Risiken zu vermeiden, die einen Krankheitsschub auslösen könnten. Dazu zählen zum Beispiel die korrekte Ernährung und andere hilfreiche Tipps. Folgende Methoden können die Krankheitsschübe lindern:
Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass eine korrekte Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden Naturprodukten sowie eine gesunde Ernährung das Hautbild stabilisieren sollten. Ist dies nicht der Fall, sollte dringend ein Dermatologe aufgesucht werden.
Als Schmerzmittel ist das Arzneimittel Ibuprofen weltweit eines der am häufigsten eingenommen Medikamente. Aber wie dosierst du den Wirkstoff richtig für Kinder unterschiedlichen Alters? Und wann kommt er überhaupt zur Anwendung? Hier erfährst du alles Wissenswerte zu dem Medikament inklusive auftretender Nebenwirkungen, möglicher Wechselwirkungen und Einnahme- und Dosierungsempfehlungen für Kinder.
Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen sind untrügliche Zeichen von Insektenstichen. Vor allem im Sommer lauern die stechenden, beissenden und blutsaugenden Insekten überall. Kinder, die im Freien spielen, sind besonders häufig davon betroffen. Wir zeigen dir, welche Symptome eine allergische Reaktion anzeigen und was im Notfall zu tun ist. Die meisten Stiche sind allerdings ungefährlich, einfache Hausmittel und Salben können helfen. Bei der richtigen Behandlung ist der Schmerz schnell wieder vergessen.
Dein Kind verspürt einen unangenehmen Juckreiz, die Haut brennt und du bemerkst Flecken? Hautausschläge bei Kindern haben unterschiedliche Ursachen und bedürfen in einigen Fällen einer ärztlichen Behandlung. Obwohl es sich häufig um einen harmlosen Ausschlag handelt, solltest du stets auf bestimmte Anzeichen achten, um beispielsweise Allergien zu erkennen. Bei näherem Verdacht ist auf jeden Fall ein Arztbesuch empfehlenswert. Erfahre hier, welche Kinderkrankheiten sich mit einem Hautausschlag bemerkbar machen, wie du akutes Jucken behandelst und wann du am besten einen Kinderarzt aufsuchst.
Eine akute Bronchitis bei Kindern wird in der Regel durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht. Betroffen sind dabei die grossen Atemschläuche, die Bronchien genannt werden. Genau hier verursachen die Krankheitserreger eine Entzündung, die nicht immer mit Fieber einhergeht. Kennzeichnend für die Bronchitis beim Kind ist das Anschwellen der Schleimhaut in der Lunge, weshalb zumeist Arzneimittel zur Schleimlösung Erleichterung verschaffen. In den meisten Fällen ist die Gabe von Antibiotika unnötig, denn diese Medikamente wirken ausschliesslich gegen Bakterien, nicht aber bei Virusinfektionen. Gelegentlich tritt eine Bronchitis beim Kind zusammen mit anderen Symptomen auf, etwa mit einer Sinusitis oder Schnupfen.
Eltern kennen diese Situationen aus dem Alltag: Das Kind ist unruhig. Immer muss eine neue Aufgabe oder ein neues Spielzeug her. Für nichts reicht die Konzentration lange. Sind diese Unruhe und Rastlosigkeit normal? Oder: Das Kind kann seinen Stift immer noch nicht richtig halten. Warum nicht? Andere Kinder können das doch auch schon. Die Sorge wächst: Werden solche Störungen in der Schule Probleme machen? Was sollen ich tun, um sicherzugehen, dass derartige Konzentrationsschwierigkeiten und Unregelmässigkeiten bei der Entwicklung motorischer Fertigkeiten keine Symptome für viel gefährlichere Störungen sind? In unserem FAQ erfährst du, wie Ergotherapie Kindern in solchen Situationen helfen kann.
Kinder bedürfen im Krankheitsfall einer grösseren Sorgfalt und Aufmerksamkeit als ein Erwachsener. Allein die Tatsache, dass sich der Kinderkörper noch in der Entwicklung befindet, muss zusätzlich berücksichtigt werden. Dass zu den schmerzlindernden und fiebersenkenden Medikamenten zählende Paracetamol sollte dem Kind entsprechend nur unter Aufsicht eines Kinderarztes oder Apothekers und strikt in den vorgeschriebenen Mengenabgaben gegeben werden. Die Folgen einer Überdosierung sind Vergiftungserscheinungen, die bei Kindern schnell zu lebensbedrohlichen Leberproblemen führen können. Der folgende Artikel beantwortet Eltern die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Medikament Paracetamol für Kinder.